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Rindenhumus

Rindenhumus besteht aus zerkleinerter, fermentierter (kompostierter) Nadelholzrinde (Fichte, Kiefer). Die in der Rohrinde enthaltenen wuchshemmenden Stoffe wie Gerbstoffe, Tannine, Harze und Phenole werden während des Umsetzungsprozesses abgebaut. Die Rohdichte von Rindenhumus ist in etwa doppelt so hoch wie die von WeißtorfWeißtorf
wenige bis mäßig zersetzter Hochmoortorf. Zersetzungsgrad: H1-H6 (DIN 11 540)
. Durch ein hohes Porenvolumen liegt die Luftkapazität etwa 40 Prozent über dem des Torfes, bei deutlich geringerer Wasserhaltekapazität. Bei der Verwendung sind eventuelle hohe Kalium-, Phosphat- und Mangangehalte zu berücksichtigen sowie eine mögliche Stickstoff-Immobilisierung durch mikrobielle Aktivität. Rindenhumus wird meist nicht als reines Pflanzsubstrat, sondern als Zuschlagstoff in Kultursubstraten und Blumenerden angewendet. Ähnlich wie Kompost müssen für den Einsatz von Rindenhumus in Pflanzsubstraten bestimmte Gütekriterien erfüllt sein (z.B. Stickstofffixierung, Nährstoff- und Schwermetallgehalte, etc.).


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Verfügbarkeit von Rindenprodukten
Deutschland
55.000 m³/a (IPS 2008)
230.000 m³/a (GGS 2010)

Europa
1.419.000 m³/a (IPS 2008)

News und Termine

01-10-2019

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09-04-2018

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11-05-2016

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