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Holzfaser

Für die Verwendung von Holzfasern als Substratausgangsstoff werden ausnahmslos chemisch unbehandelte Hölzer, meist von Fichten und Kiefern, verwendet. Mittels eines thermo-mechanischen Aufschlussverfahrens (Doppelschneckenextruder oder Reaktionsextruder bei über 100°C) werden Sägeresthölzer wie Hackschnitzel oder Schälspäne aufbereitet. Durch die Zugabe von Zuschlagstoffen werden die chemischen und physikalischen Eigenschaften (z.B. Reduzierung der Stickstofffixierung) verbessert.
Die speziellen Eigenschaften der Holzfaser, wie beispielsweise hohes Porenvolumen (Luftkapazität: 45-65 Vol.-%), gute Drainagewirkung und Wiederbenetzbarkeit, niedrige Nährstoff- und Salzgehalte sowie Unkrautfreiheit und geringe Rohdichte (80-150 g/l), machen diese zu einem guten Substratausgangsstoff für Kultursubstrate und Blumenerden. Aufgrund der geringen Wasserkapazität (30-50 Vol.-%), raschen Zersetzung (Sackung), mäßigen Pufferung des pH-Wertes gegenüber Anstieg und eventueller Stickstoff-Immobilisierung ist in der Regel das Mischen mit anderen Substratkomponenten nötig.

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Verfügbarkeit von Holzfasern

Deutschland
90.000 m³/a (IPS 2008)
120.000 m³/a (IVG 2009)

Europa
300.000 m³/a (IPS 2008)

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