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Torfmoose

2004 starteten verschiedene Projekte, deren Ziel es ist, Torfmoose (Sphagnum) als Torfalternative, ohne Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion, auf degradierten Moorstandorten landwirtschaftlich zu kultivieren. Im Rahmen dieser, auch als „Sphangnumfarming“ bekannten, Produktion werden Torfmoos-Biomassen erzeugt, die als Rohstoff zur Herstellung von hochwertigen Kultursubstraten für den Gartenbau verwendet werden können. Auf über 31.000 m² Versuchsfläche werden derzeit unterschiedliche Kultivierungsverfahren erprobt und optimiert.

Aufgrund des noch bestehenden Forschungsbedarfs, des hohen Flächenanspruchs bei vergleichsweise geringer Ausbeute und fehlenden Belegs der Wirtschaftlichkeit hat Torfmoos als alternativer Substratausgangsstoff derzeit noch keine Relevanz. Jedoch unternimmt die Industrie große Anstrengungen, um aus dieser innovativen Kulturform möglichst bald ein marktfähiges Produkt zu erhalten.

Sphagnumfarming auf wiedervernässtem HochmoorgrünlandBild Vergrößern
SphagnumBild Vergrößern

News und Termine

11-05-2016

Landesregierung verkauft den Moorschutz und die Zukunft der Torfindustrie an die Landwirtschaft

Anlässlich der Vorstellung des neuen niedersächsischen Moorschutzprogramms „Niedersächsische Moorlandschaften“ üben der Industrieverband...
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17-12-2014

Torfgewinnung und Moorschutz – Beides ist vereinbar
Torf für Profigartenbau unverzichtbar

(ZVG) Torfabbau und Moorschutz stehen seit langem in der politischen Diskussion. Das Aktionsprogramm Klimaschutz der Bundesregierung setzt hier...
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22-07-2014

Weg zur Umsetzung von Natur- und Klimaschutz in Hochmooren: Naturschutz und Industrie zeigen gemeinsamen Weg auf

Der NABU Niedersachsen und der Industrieverband Garten (IVG) haben am 17. Juli 2014 ein gemeinsames Natur- und Klimaschutzkonzept unter Einbeziehung...
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